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Newsletter der Aktion Solidarität mit bedrängten Christen 26. Februar 2014
missio gratuliert dem neuen Erzbischof von Lahore
missio gratuliert dem neuen Erzbischof von Lahore in Pakistan

Im Oktober besucht er Deutschland als Gast von missio zum Monat der Weltmission, am 14. Februar 2014 wurde er in sein Amt als Erzbischof von Lahore in Pakistan eingeführt: Sebastian Francis Shaw OFM. Rund 1.200 Gläubige waren in der Heilig-Herz-Kathedrale dabei.

Abends wurde mit Gästen aus der Politik und religiösen Führern der Muslime, Hindus und Sikhs gefeiert - als Zeichen der Einheit und Akzeptanz. Erzbischof Shaw betonte die Bedeutung von „Einheit, Frieden und Harmonie“ in Pakistan. „Wir leben in einem Land mit vielen Problemen und ungelösten Fragen, doch Gott wird uns die notwendige Kraft schenken, damit wir voranschreiten: Der Gute Hirte schenkt uns allen das Leben“, sagte der neue Erzbischof.

In der Tat: Für die Minderheit der Christen ist das Leben in der islamischen Republik Pakistan nicht einfach. Sie leiden unter dem Missbrauch der Blasphemie-Gesetze, unter ungerechten wirtschaftlichen Verhältnissen und Terror islamistischer Gruppen – wie andere Bürgerinnen und Bürger Pakistans auch. Aber die katholische Kirche in dem Land lässt sich in ihrer Glaubensfreude nicht beirren. Dafür steht Erzbischof Shaw. Er ist der elfte Bischof von Lahore. Im Punjab fasste die katholische Kirche 1880 Fuß. 1950 wirkten dort zwei Diözesanpriester für rund 78.000 Katholiken. Heute hat die Erzdiözese Lahore 30 Weltpriester und rund 570.000 Gläubige – auch dies ein Zeichen, wie vital und fruchtbar ein Glaube in Bedrängnis sein kann.
Gottesdienst in Lahore / Pakistan

Logo Katholikentag 2014 in Regensburg "Gotteskrieger, Friedensstifter und die Religionsfreiheit"

Für bedrängte Christen in aller Welt setzt sich missio Aachen auch auf dem kommenden Deutschen Katholikentag vom 28. Mai bis 1. Juni 2014 in Regensburg ein. Zum Beispiel mit dem Podium „Gotteskrieger, Friedensstifter und die Religionsfreiheit“, das gemeinsam mit der Deutschen Kommission von Justitia et Pax organisiert wird.

Michaela Pilters (Fernsehjournalistin ZDF) stellt am Samstag, 31. Mai 2014, von 14 bis 15.30 Uhr in der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Raum S054, die Frage, ob der interreligiöse Dialog Minderheiten und Menschenrechte schützt. Antworten suchen fünf profilierte Gäste: Erzbischof Ludwig Schick (Vorsitzender der Kommission „Weltkirche“ in der Deutschen Bischofskonferenz), Professor Heiner Bielefeldt (Sonderberichterstatter für Religions- und Weltanschauungsfreiheit des UN-Menschenrechtsrates), Michael Brand (CDU-Bundestagsabgeordneter, Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages), Peter Jacob (Generalsekretär der Nationalen Kommission für Gerechtigkeit und Frieden, Islamabad / Pakistan) und Prälat Klaus Krämer (Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen). missio lädt herzlich zur Teilnahme an der Diskussion in Regensburg ein.

Der Deutsche Katholikentag im Internet...



Screenshot Blog Bedrängte Christen missio-Blog - eine Stimme für Religionsfreiheit

Mittlerweile über 7.800 Aufrufe auf missio-Blog www.bedraengte-christen.de, der Stimme für Religionsfreiheit.

Seit dem 21. Mai 2013 ist der missio-Blog www.bedraengte-christen.de freigeschaltet. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Und die fällt so aus: 7.812 Aufrufe wurden bisher registriert und 113 Beiträge eingestellt, alles gezählt mit Stichtag 26. Februar 2014, 12 Uhr.

Das Prinzip ist: Wer sich in aller Welt für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit einsetzt oder von Verletzungen dieses Rechtes betroffen ist, soll auf www.bedraengte-christen.de eine Stimme bekommen. Das funktioniert. Die meisten Zugriffszahlen haben Autorinnen und Autoren aus Nigeria, Ägypten und neuerdings Pakistan, dem Partnerland von missio zum Monat der Weltmission 2014. Die Autorinnen und Autoren berichten von Schwierigkeiten, die sie als Christinnen und Christen im Alltag haben – aber auch von Initiativen, wie interreligiöser Dialog gelingen kann.

Zudem wird unter Journalisten der Blog zusehends bekannter. Sie zitieren direkt aus www.bedraengte-christen.de, die Trierer Bistumszeitung „Paulinus“ hat den Blog als Internet-Tipp 6/2014 gelistet. Auch für die Partner von missio Aachen entfaltet der Blog öffentlichkeitswirksame Bedeutung. Vertreter der katholisch-koptischen Kirche in Ägypten gab er beispielsweise die Möglichkeit, im Sommer 2013 ihre Sicht der Dinge des Sturzes des damaligen Präsidenten Mursi darzustellen, da sie sich im Westen nicht richtig verstanden fühlten. Betreut wird der Blog von der missio-Mitarbeiterin Susanne Kruza.

Hier kommen Sie zum missio-Blog www.bedraengte-christen.de...

Schülerbrief an Mohammed H. „Du schaffst das!!!!“

Bisher rund 125 Gottesdienste für bedrängte Christen mit neuem missio-Gottesdienstformat.

Mit dem neuen missio-Gottesdienstformat der „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ haben seit Oktober 2013 rund 125 Pfarreien und Gruppen in Deutschland an das Schicksal von Asia B. aus Pakistan, Regina N. aus Nigeria, Mohammed H. aus Ägypten und Theophilus B. aus Indonesien erinnert.

Die Aktion berührt. Schülerinnen einer Mädchenrealschule haben einen Brief geschrieben, in dem sie Mohammed H. aus Ägypten Mut machen wollen. Er ist ins soziale Abseits geraten, weil er zum Christentum konvertiert ist. Sie schreiben: „Mohammed, wir haben von dir gehört, dass du deinen Glauben nicht wechseln darfst. Wir waren sehr erschrocken und es hat uns interessiert, mehr über dich zu erfahren. Deshalb haben wir beschlossen, einen Brief zu schreiben. Für uns Christen in Deutschland ist es nicht so ein großes Problem, die Religion zu wechseln. Wir hoffen, dass es in Ägypten, bei dir, auch bald so sein wird. Wir wünschen Dir alles Gute für die Zukunft. Du schaffst das!!!!“

Gebetszettel zur Aktion Lebenszeichen Beten für bedrängte Christen: Gebetszettel für das neue „Gotteslob“

Bedrängte Christen in aller Welt brauchen unser solidarisches Gebet. missio Aachen bietet dafür eine einfache Möglichkeit an: Einen Gebetszettel, den sie in ihr persönliches „Gotteslob“, die Ausgaben Ihrer Familie, Freunde oder Ihrer Pfarrei einlegen können.

Auf dem Gebetszettel ist vorne das Bild einer Pietá aus einer zerstörten Kirche in Nigeria zu sehen. Auf der Rückseite stehen ein Gebet und eine persönliche Bitte für je einen bedrängten Christen aus Pakistan, Nigeria, Ägypten und Indonesien zu lesen. Zum Beispiel für Asia B., die in Pakistan wegen angeblicher Gotteslästerung im Gefängnis sitzt.

Den kostenlosen Gebetszettel für bedrängte Christen können Sie hier bestellen...

Sitzkissen der Aktion Lebenszeichen "Aktion Lebenszeichen" - ein missio-Gottesdienstformat

Weltweit werden Menschen bedrängt oder gar verfolgt, weil sie ihren Glauben frei leben wollen – unabhängig, welcher Religion sie angehören. Christen leiden darunter in derzeit mehr als 100 Ländern.

Wir wollen das nicht hinnehmen. Deshalb lädt missio Aachen zu seiner „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ ein.

Infos zur "Aktion Lebenszeichen" erhalten Sie hier...




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Bildquellen: Hartmut Schwarzbach / Christian Schnaubelt / missio