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Newsletter der Aktion Glauben teilen. Weltweit 01. Oktober 2014
missio-Glaubenszeugin Ruth Pfau
Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit über einem halben Jahrhundert kämpft die deutsche Ordensfrau und Ärztin Ruth Pfau für die Armen Pakistans – und das auch noch heute mit 85 Jahren! 1960 kommt sie eher durch Zufall in das Land. Bei einem Zwischenstopp auf dem Weg nach Indien trifft sie dort Leprakranke und entscheidet sich spontan zu bleiben und zu helfen. "Etwas tun, nicht irgendwann, sondern jetzt", das ist ihre Botschaft. Sie macht den Menschen Mut, darauf zu vertrauen, dass Gott wirklich das Heil des Menschen will, auch wenn es Zeiten der Verzweiflung gibt.

Die wachsende Gewaltbereitschaft in Pakistan, Terror und Erpressung stellen Ruth Pfau vor immer neue Herausforderungen. Trotzdem bleibt sie und steht zu ihrem Glauben, wie viele Christen Pakistans – und das obwohl religiöse Fanatiker Angst und Schrecken verbreiten. Für uns Christen in der westlichen Welt sind solche Bedrohungen abstrakt. Man weiß, dass das Leben in Pakistan nicht einfach ist, dass Christen benachteiligt und religiöse Minderheiten durch die Blasphemiegesetze bedroht werden. Man liest von Anschlägen, bei denen hunderte Gottesdienstbesucher getötet oder schwer verletzt wurden. Priester, Bischöfe, Ordensleute und Laien riskieren für ihre christliche Überzeugung täglich ihr Leben.

Kann unter solchen Bedingungen eine lebendige Kirche wachsen? Ja, sagen unsere kirchlichen Partner in Pakistan und sind dankbar, dass ihr Land im Mittelpunkt des Monats der Weltmission im Oktober steht. Selten haben wir eine solche Glaubensfreude erlebt, berichten die missio-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Pakistan im Vorfeld der Aktion besucht haben. Immer wieder hörten sie: "Wir sind stolz, Christen in Pakistan zu sein." Die Solidarität aus Deutschland bedeutet den Christen in dem islamischen Staat sehr viel.

Allen, die durch ihr Engagement ein Zeichen der Verbundenheit mit den Christen in Pakistan setzen, sage ich schon jetzt herzlichen Dank.

Ihr Prälat Dr. Klaus Krämer
(Präsident missio Aachen)
Video missio-Glaubenszeugin Ruth Pfau Video: "Liebe kennt kein Warum"


Seit 54 Jahren engagiert sich die Ordensfrau und Ärztin Ruth Pfau für die Menschen in Pakistan. In der südpakistanischen Hafenstadt Karachi kümmert sie sich um Menschen, die an Lepra, Tuberkulose und anderen Krankheiten der Armut leiden. Sie ist mittlerweile nahezu allen Pakistani ein Begriff. Durch ihr medizinisches und gesellschaftliches Engagement hat sie sich auch politische Anerkennung erarbeitet. Die islamische Republik Pakistan hat der katholischen Ordensfrau den höchsten Zivilorden des Landes verliehen, sie gar zur Ehrenbürgerin ernannt. Eine faszinierende und unglaublich mutige Frau!

Im Interview mit missio schaut Ruth Pfau zurück auf ihr Leben, spricht über Herausforderungen und Zweifel und ihre Liebe zu den Menschen.

Hier können Sie den Film anschauen...
missio-Glaubenszeugin Ruth Pfau missio-Projektpartnerin Ruth Pfau


"Hinsehen. Die Augen nicht verschließen", lautet der Leitsatz von Ruth Pfau. In einer Hütte im Slum von Karachi begann die Ärztin und Ordensfrau 1960 ihren Kampf gegen Lepra und für die Armen. Die Lepra hat sie seit 1996 in den Griff bekommen, die Zahl der Neuinfektionen ist gering. Ruth Pfau hat jedoch erkannt, dass die Hilfe für Menschen, bei denen Lepra bereits zu Behinderungen geführt hat, nicht ausreicht. Durch Vitaminmangel und traditionelle Verwandten-Ehen ist die Behindertenrate in Pakistan überdurchschnittlich hoch. Allein in der südpakistanischen Provinz Sindh gibt es 1,5 Millionen Menschen mit Behinderung.

Deshalb will die missio-Glaubenszeugin dort nun ein Pilotprojekt gegen Lepra und zur Rehabilitation von Behinderten starten. Sie möchte Einrichtungen und Infrastruktur für Behinderte verbessern, Menschen für die häusliche Pflege ausbilden und ihre Mitarbeiter schulen, Behinderte wieder in ihr soziales Umfeld zu integrieren. Bitte schauen Sie nicht weg und unterstützen Sie Ruth Pfau in ihrer Arbeit!

Hier können Sie für Ruth Pfau online spenden:
Online Spenden
Gebetskarte zum Monat der Weltmission 2014 Gebetskartenaktion "Lasst uns ein Licht anzünden"


Beten verbindet über alle Grenzen hinweg. Zum Monat der Weltmission lädt missio zur Gebetsaktion für Christen in Pakistan ein, um ein Zeichen der Solidarität mit ihnen zu setzen. Fordern Sie die Gebetskarte "Lasst uns ein Licht anzünden" an und teilen Sie sie an alle Gottesdienstbesucher aus. Laden Sie die Gläubigen ein, die Grußkarte auszufüllen und in die bereitgestellte Sammelbox zu werfen. missio leitet alle Segenswünsche nach Pakistan weiter.

Bestellungen der Gebetskarte und der Sammelboxen: 
bestellungen@missio.de oder Telefon 0241/7507-350.
Die Karte steht auch als Download zur Verfügung.

Ihre persönliche Botschaft an den Vorsitzenden der Pakistanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Coutts können Sie auch online eintragen.
Monat der Weltmission 2014 - Beispielland Pakistan "Euer Kummer wird sich in Freude verwandeln"


Unter dieser Verheißung Jesu aus dem Johannesevangelium steht die missio-Aktion zum Sonntag der Weltmission am 26. Oktober 2014.

Ein Leitwort, das besonders auf die Christen in Pakistan zutrifft, wie Father Arthur Charles bestätigt. Der 56-jährige pakistanische Priester kommt zum Monat der Weltmission im Oktober nach Deutschland und berichtet über seine Arbeit für ein besseres Leben in seinem Heimatland.

In einer ausführlichen Betrachtung widmet sich Father Charles, der auch Professor für dogmatische Theologie in Karachi ist, dem Bibelzitat.

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Vorstand: Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident), Dr. Gregor von Fürstenberg (Vize-Präsident), USt-Ident-Nr.: DE 121689962, Vereinsregister: VR 1451, Amtsgericht Aachen

Bildquellen: missio Aachen, Rolf Bauerdick, DAHW, H. Schwarzbach