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Newsletter der Aktion Solidarität mit bedrängten Christen 24. November 2014
Menschenkette für Religionsfreiheit in Nigeria
Sehr geehrte Damen und Herren!

Bisher mehr als 8.000 Unterschriften für missio-Petition #freeasiabibi

Die pakistanische Christin Asia Bibi wurde 2010 zum Tod verurteilt. Vorwurf: Blasphemie. Seitdem sitzt sie im Gefängnis. Ihre letzte Chance ist der Oberste Gerichtshof in Pakistan. Dort liegt ihre Berufung zur Verhandlung. Zum fünften Jahrestag ihrer Verhaftung am 19. Juni 2014 startete das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen eine Petition #freeasiabibi an den Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier: Er soll sich bei der pakistanischen Regierung für die Freiheit von Asia Bibi einsetzen. Bisher haben mehr als 8.000 Menschen diese Petition unterstützt. Sie läuft noch bis zum 30. November 2014.

Die Unterschriften werden am 2. Dezember 2014 von missio-Präsident Prälat Klaus Krämer in Berlin an Christoph Strässer, den Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, überreicht. Aus diesem Anlass ruft missio an diesem Tag in den Sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Google+ zu einer Gebetsaktion für Asia Bibi unter dem Hashtag #freeasiabibi auf.

Unterstützen Sie unsere Kampagne auf: www.missio-hilft.de/freeasiabibi.  
Große Welle der Solidarität

missio
bedankt sich für diesen außerordentlichen Beweis der Solidarität bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen recht herzlich.

Dazu beigetragen haben auch die bisher knapp 3.000 Unterzeichner der Petition "Reißen Sie Mauern ein: Freiheit für Asia Bibi" auf der Plattform OpenPetition. Auf www.missio-hilft.de/freeasiabibi kann die Petition weiter unterstützt werden.
Asia Bibi
Father James Channan OP Blasphemievorwurf: Christliches Ehepaar in Pakistan verbrannt

Pakistan ist erschüttert. Anfang November wurde ein 35 und 31 Jahre altes christliches Ehepaar von einer aufgehetzten Menschenmenge verbrannt, nachdem es der Blasphemie beschuldigt worden war. Der Arbeitgeber des Ehepaars hatte nach finanziellen Streitigkeiten den Vorwurf der Blasphemie in die Welt gesetzt und die Menge aufgestachelt. Der Fall ereignete sich in einem Dorf etwa 50 Kilometer von Lahore entfernt. Seitdem bildet sich ein religionsverbindendes Bündnis aus Christen, Muslimen, Hindus und Angehörigen anderer Religionen, die sich für eine Reform der Blasphemiegesetze in ihrer Heimat einsetzen. Einer der Organisatoren: der Dominikaner und missio-Projektpartner Father James Channan OP (Foto). Er berichtet über seinen Einsatz auf dem missio-Blog www.bedraengte-christen.de.

Wenn Sie die Arbeit von Father James Channan OP unterstützen möchten, können Sie hier das missio-Projekt mit Ihrer Spende unterstützen.
Boko Haram nimmt Nigeria in den Würgegriff

Die islamistische Terrormiliz Boko Haram nimmt Nigeria in den Würgegriff: Sie überrennt immer mehr Dörfer und Städte. missio-Projektpartner aus dem Nordosten des Landes berichten von erschütternden Szenen. Zehntausende Menschen sind auf der Flucht, kirchliche Schulen und Seminare werden geschlossen. „Unsere letzte Hoffnung ist die internationale Gemeinschaft. Sie muss uns davor schützen, durch die Islamisten augelöscht zu werden“, erklärte gegenüber missio der Bischof von Yola und missio-Projektpartner Stephen Dami Mamza. Für die Erstversorgung von Flüchtlingen hat missio 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Hier können Sie das missio-Nothilfeprojekt mit Ihrer Spende unterstützen, herzlichen Dank.

Lesen Sie mehr auf dem missio-Blog www.bedraengte-christen.de und und auf www.missio-hilft.de.
Blogger Le Quoc Quan vor Gericht Vietnam: Dramatische Sendepause für einen katholischen Blogger

In der sozialistischen Republik Vietnam beobachtet die katholische Kirche eine vorsichtige Öffnung der Gesellschaft. Neue, kleine Freiräume für die Praxis des Glaubens im Alltag eröffnen sich. Das stößt aber schnell an Grenzen, wenn es um Forderungen nach mehr Demokratie, nach bürgerlicher Freiheit oder Menschenrechte geht. Diese bittere Erfahrung muss der katholische Laie, Rechtsanwalt und Blogger Le Quoc Quan machen. Unter dem Vorwand eines Steuervergehens wurde er im Oktober 2013 für seinen Einsatz für andere Menschenrechtler zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Deshalb will ihn missio nun als neuen Protagonisten in die „Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“ aufnehmen.  

Lesen Sie dazu hier einen Vorabdruck aus der kommenden Januarausgabe 2015 unserer Zeitschrift kontinente.
Solidarität mit bedängten Christen Einladung zum Symposium  Umstrittene Religionsfreiheit

Zum internationalen Symposium „Religionsfreiheit: Ein Menschenrecht zwischen Einforderung und Instrumentalisierung“ laden die Akademie Franz Hitze Haus in Münster gemeinsam mit missio Aachen und dem Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster vom 26. bis 28. November 2014 nach Münster ein.

Teilnehmer sind unter anderen Professor Heiner Bielefeldt, UN-Berichterstatter für Menschenrechte, die frühere Bundesministerin Herta Däubler-Gmelin, Professor Marianne Heimbach-Steins, Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaft der Universität Münster und Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen. Mit dabei sind auch missio-Projektpartner wie James Channan OP aus Pakistan und Bischof Matthew Kuka aus Nigeria. Mitorganisator für missio Aachen ist Menschenrechts-Referent Dr. Christoph Marcinkowski.

Zum Programm und zur Anmeldung zum Symposium Religionsfreiheit gibt es hier weitere Informationen.


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Bildquellen: dpa / picture-alliance, Andy Spyra, Hartmut Schwarzbach, missio Aachen