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Newsletter der Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit 04. Dezember 2014
Kongo, Krieg und unsere Handys / Ihre Stimme gegen Geschäfte mit blutigem Coltan.
Ehrung für missio-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi Friedenspreis für missio-Projektpartnerin

Die missio-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi ist in der englischen Stadt Coventry mit dem Internationalen „Coventry Preis für Frieden und Versöhnung 2014“ geehrt worden. Die 32-Jährige Afrikanerin wird nach Angaben der Jury ausgezeichnet, weil sie den Opfern sexueller Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo Zuflucht und Hilfe gibt.

Mit Spenden des Internationalen Katholischen Hilfswerks missio in Aachen hat Thérèse Mema 16 Trauma-Zentren in der Bürgerkriegsregion eingerichtet.
Jährlich betreut Thérèse Mema Mapenzi in den Trauma-Zentren mit einem Team der katholischen Organisation „Gerechtigkeit und Frieden“ rund 600 Frauen, Männer und Kinder psychologisch und seelsorgerisch.

Mit dem „Coventry International Prize for Peace and Reconciliation“ zeichnet die Stadt – die seit der Zerstörung durch einen deutschen Bombenangriff während des 2. Weltkrieges als Mahnmal für die Gräuel des Krieges gilt – seit dem Jahr 2000 Menschen und Initiativen aus, die sich für Frieden und Versöhnung einsetzen. Seit dem Jahr 2010 engagieren sich die Preisträger vor allem in Regionen, die von Krieg und seinen Auswirkungen gezeichnet sind.

Ein wichtiger Kooperationspartner für Thérèse Mema Mapenzi ist der kongolesische Frauenarzt und Menschenrechtsaktivist Denis Mukwege. Er wurde vom Europaparlament der Europäischen Union mit dem Sacharow-Preis 2014 ausgezeichnet. In sein Krankenhaus in der Stadt Bukavu bringt die missio-Projektpartnerin  die schwer verletzten Vergewaltigungsopfer. Nach der medizinischen Behandlung betreut Thérèse Mema Mapenzi die Frauen, Männer und Kinder weiter und hilft Ihnen auf den Weg zurück in ein möglichst normales Leben.  

Lesen Sie dazu auch eine Reportage über die Arbeit der Friedenspreis-Trägerin Thérèse Mema Mapenzi in der Frauenzeitschrift "Brigitte".

Thérèse Mema Mapenzi: „Eure Handys in Europa haben etwas mit unserem Krieg im Kongo zu tun“

Als eine der Kriegsursachen sieht die Preisträgerin die gezielte Eroberung von jenen Gebieten, wo wertvolle Mineralien zu finden seien. „Eure Handys in Europa haben etwas mit unserem Krieg im Kongo zu tun“, kritisiert Thérèse Mema Mapenzi und fordert mehr Bewusstsein für den Zusammenhang von blutigem Bürgerkrieg und der Produktion von Mobiltelefonen für die westliche Welt.

Mit der Unterschriften-Aktion für „Saubere Handys“ will missio erreichen, dass die Mobilfunkhersteller garantiert keine Geschäfte mit Rebellen machen.

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Kongo, Krieg und unsere Handys Film: Kongo, Krieg und unsere Handys

Experten aus Deutschland und dem Kongo berichten in  dem Film "Kongo, Krieg und unsere Handys" über die Zusammenhänge zwischen den Konfliktmineralien und der Mobilfunkbranche. Gleichzeitig zeigt der Film, wie jeder einzelne Handy-Nutzer sich engagieren kann, damit endlich saubere Smartphones den Markt beherrschen.

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DPSG Jahresaktion 2015 - Gastfreundschaft missio und Pfadfinder kooperieren 2015

Das Internationale Katholische Missionswerk missio und die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) starten im Jahr 2015 eine Kooperation zum Thema „Flucht“. So wird missio mit dem Flucht-Truck und zahlreichen anderen Elementen der Aktion
Schutzengel „Für Familien in Not. Weltweit“ die DPSG-Jahresaktion „Gast >> Freundschaft – Für Menschen auf der Flucht!“ begleiten.

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Naturkostsafterei Voelkel unterstützt missio Aachen Gesunder Saft für einen guten Zweck

„Wir helfen Flüchtlingen. Unterstützen Sie uns damit“, so engagiert sich die Naturkostsafterei Voelkel und bietet die leckeren Getränke „Familienpunch“ und „Heißer Winterapfel“ an, mit deren Verkaufserlösen von fünf Cent pro Flasche zwei missio-Hilfsprojekte gefördert werden.

In Syrien fließen die Gelder in die Flüchtlingshilfe der „Schwestern vom Guten Hirten“ in Damaskus. Im Irak werden die Spenden an Partner in Dohuk übergeben. Die Unterstützung wird dringend für Nahrungsmittel sowie die medizinische Versorgung irakischer Flüchtlingsfamilien gebraucht.

Zu erkennen sind die Flaschen Familienpunsch und Heißer Winterapfel für diese Schutzengel-Projekte am roten Flaschenverschluss.

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Bildquellen: missio Aachen, DPSG-Bundesverband, Naturkostsafterei Voelkel