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Newsletter der Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit 25. März 2015
Menschen auf der Flucht - missio hilft Familien in Not
Menschen auf der Flucht - missio hilft Familien in Not

Das Boot ist voll. Rund 500 Flüchtlinge drängen sich auf einem Flüchtlingsschiff in Richtung Italien. Die Menschenschleuser reiben sich die Hände. Rund 5000 Euro pro Kopf kassieren sie von den Frauen und Männern, die aus Syrien, dem Irak und anderen Ländern geflohen sind,  für  die Fahrt übers Mittelmeer. Wer noch mehr zahlt, bekommt eine Schwimmweste. Denn die Reise auf den wenig seetüchtigen Schiffen ist gefährlich.

Nach Angaben der Vereinten Nationen kamen im Jahre 2014 über 3500 Menschen bei dem Versuch, illegal nach Europa zu gelangen, ums Leben. Jene  Menschen, die um ihr Leben in den Bürgerkriegsregionen fürchten mussten, nehmen dieses Risiko in Kauf.
Die Schleuserbanden kassieren durchschnittlich nach Abzug aller Kosten einen Profit von über zwei Millionen Euro pro Flüchtlingsschiff, schätzen Experten der EU-Grenzschutzagentur Frontex.

Den Flüchtlingen frühzeitig in ihrer Heimat zu helfen, gehört zu einer der Maßnahmen der missio-Projektarbeit. So werden im Rahmen der Aktion Schutzengel Traumazentren im Kongo aufgebaut, in den Familien in ihrer Not Zuflucht finden. Gleichzeitig unterstützt missio Projekte für Flüchtlinge in Syrien und aus Nigeria.

Der sogenannte missio-Fluchttruck tourt als mobile Multimedia-Ausstellung durch Deutschland, um besonders in Schulen über die Situation in den betroffenen Ländern zu informieren. Gleichzeitig soll mit dem Fluchttruck eine Willkommenskultur für Familien in Not und Menschen auf der Flucht gefördert werden.

Zum kontroversen Thema Kirchenasyl äußerte sich kürzlich Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. In 90 Prozent der Kirchenasylfälle werde eine erneute Überprüfung durchgeführt. So wurde eine christliche Familie aus Nigeria und ein Flüchtling aus Afghanistan vor der Abschiebung bewahrt, weil sie neun Monate Schutz in dem Pfarrhaus der Gemeinde Putzbrunn fanden.

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ChrisTine Urspruch unterstützt die Aktion Schutzengel

Als "Tatort"-Assistentin des Gerichtsmediziners Professor Boerne, gespielt von Jan Josef Liefers, ist sie einem Millionenpublikum bekannt: ChrisTine Urspruch, die ihren Vornamen stets mit einem großen T schreibt, um ihren „spielerischer Umgang zwischen klein und groß“ zu betonen.

Die 44-Jährige Schauspielerin hat sich entschlossen, sich für missio zu engagieren.
ChristTine Urspruch vom Tatort-Team Münster
ChrisTine Urspruch vom "Tatort"-Team-Münster
ChristTine Urspruch für Saubere Handys

„Ich unterstütze die Aktion saubere Handys, weil sie den Opfern – vornehmlich Frauen und Kindern – Möglichkeit zu medizinischer und psychologischer Hilfe bietet, so dass sie zu einem Leben in Würde zurückfinden können.“

Über 30.000 Menschen haben bisher den missio-Appell an die Mobilfunkhersteller  unterzeichnet, damit endlich garantiert wird, dass keine Geschäfte mit Rebellen gemacht werden, wenn es um bei Konfliktminerialien aus dem Kongo geht.

Unterstützen Sie gemeinsam mit ChrisTine Urspruch die missio-Aktion "Saubere Handys" mit ihrer Unterschrift:
Unterzeichnen Sie die Petition "Saubere Handys"
Hochzeit im Kongo zieht weite Kreise Hochzeit im Kongo zieht weite Kreise

Im Rahmen der Aktion Schutzengel berichtete missio über ein Traumazentrum im Ostkongo, in dem ein junges Paar Zuflucht fand, das kurz nach ihrer Verlobung von Rebellen überfallen worden war. Beide waren traumatisiert und verzweifelt. Zu aller Tragik kam hinzu, dass ihre Hochzeit abgesagt wurde, weil die Eltern des Verlobten die junge Frau „als Rebellenbraut“ und „Prostituierte“ beschimpften. Gegen alle Widerstände kämpfte das junge Paar seitdem für ihre Liebe. Mit Hilfe der missio-Projektpartner fand im vergangenen Jahr die langersehnte Trauung statt. Weil die jungen Kongolesen sehr arm waren, organisierte die Katholische Kirche das Hochzeitsfest. Doch für die Trauung hatte die Braut keine Kleidung. Weil die Afrikanerin davon träumte, ganz in Weiß zu heiraten, organisierte missio für sie ein getragenes Brautkleid.  

Diese Bilder von der Hochzeit im Kongo ziehen inzwischen weite Kreise. Denn in den Philippinen gibt es zahlreiche missio-Projektpartner, die sich um Familien in Not kümmern. Wie zum Beispiel der katholische Priester Max Abalos aus den Philippinen, der mit einer originellen Idee ein Selbsthilfe-Projekt starten will. „Viele meiner Gemeindemitglieder würden sehr gerne heiraten, aber sie können sich den Luxus einer Hochzeitsfeier nicht leisten.“

Mit mehrere getragenen Hochzeitskleidern aus Deutschland, die missio nach einem Aufruf der Zeitschrift BILD DER FRAU erhalten hat, werden im kommenden Mai fünf Hochzeiten gefeiert werden. „Nach der Trauung wollen wir mit den Kleidern als kleine Geschäftsidee einen Brautmodenverleih starten.“ Der katholische Priester zeigt sich zuversichtlich, dass bei Mitpreisen von umgerechnet 30 Euro pro Kleid die Familien damit eine Chance haben, mit eigener Kraft der Armut zu entfliehen.

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Meike Dinklage gemeinsam mit missio-Projektpartnerin Therese Mema BRIGITTE-Reportage löst Hilfswelle aus

Für die Frauenzeitschrift BRIGITTE reiste die Chefreporterin Meike Dinklage in den Kongo und wagte sich in der Bürgerkriegsregion zu einem missio-Projekt. Ihr Schreiben über das Leiden der Frauen berührte die Leserinnen und löste eine Welle der Solidarität aus. Über die Folgen ihres dramatischen Artikels zeigt sich die 49-Jährige Journalistin selber überrascht und erfreut.

Das Foto zeigt Meike Dinklage gemeinsam mit missio-Projektpartnerin Therese Mema im Kongo.

Lesen Sie mehr über die Erlebnisse von Meike Dinklage im Kongo auf unserer Homepage.

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DPSG-Jahresaktion Gast>>Freundschaft Einsatz für Menschen auf der Flucht

„Gast>>Freundschaft: Für Menschen auf der Flucht“ lautet das Motto der Jahresaktion der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die das Internationale Katholische Missionswerk (missio) in diesem Jahr unterstützt. Am 18. Januar wurde die bundesweitete Kampagne in Gelsenkirchen eröffnet. missio war als Partner dabei und stellte die Arbeit der „Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit“ vor.

„Gemeinsam mit der DPSG setzen wir uns für Menschen auf der Flucht ein und wollen dazu beitragen, dass aus Gästen Freunde werden“, betont missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer die Ziele der gemeinsamen Partnerschaft.

Weitere Informationen auf www.dpsg-jahresaktion.de.

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Vorstand: Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident), Dr. Gregor von Fürstenberg (Vize-Präsident), USt-Ident-Nr.: DE 121689962, Vereinsregister: VR 1451, Amtsgericht Aachen

Bildquellen: Titelbild: picture-alliance / ROPI, Bild Christine Urspruch: dpa / picture-alliance, weitere Bilder: missio Aachen und Christian Schnaubelt