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Newsletter der Aktion Glauben teilen. Weltweit 21. Mai 2015
Pfingstfest
Sehr geehrte Damen und Herren!

Pfingsten ist ein kirchliches Hochfest, doch für viele Menschen heute bleibt es abstrakt. Das liegt vor allem an den Bildern, mit denen der Heilige Geist in der Bibel beschrieben wird: Das „Brausen vom Himmel“ oder die „Zungen, zerteilt von Feuer“ sind schwer vorstellbar. Doch die Apostelgeschichte erzählt uns auch von der unmittelbaren Wirkung des Heiligen Geistes. Die Jünger können plötzlich in verschiedenen Sprachen von Wort und Werk Jesu berichten. Kirche ist seit ihrem Ursprung vielfältig. Eine wunderbare Vielfalt der Menschen und des gelebten Glaubens. Jedes Mitglied des Gottesvolkes ist aufgerufen, sich zu beteiligen und „seine Begabung zum Wohl der Gemeinschaft zu teilen“, wie Bischof Gilles Côtè aus Papua-Neuguinea in einem Impuls zu Pfingsten schreibt. Die pfingstliche Eingebung hat er in seinem Bistum radikal umgesetzt, wie wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen. Dabei lässt sich einiges über die Herausforderung und die Chance von Pfingsten auch für uns lernen.

Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihnen
Ihr Newsletter-Team
Bischof Gilles Cote Impuls zu Pfingsten von Bischof Gilles Côté

Das Bistum von Bischof Gilles Côté auf Papua-Neuguinea ist etwa dreimal so groß wie Belgien. Der größte Teil davon besteht aus Regenwald, Gebirgen, Grasland und Sümpfen. Durch dieses riesige Gebiet führt eine einzige 134 Kilometer lange Straße – alle Orte jährlich zu besuchen, ist für Côté schlichtweg unmöglich. Durch die Umsetzung eines Seelsorgeplans sind in den weit verstreuten Dörfern „Kleine Christliche Gemeinschaften“ entstanden. Sie bestehen meist aus mehreren Familien, die sich auch ohne Priester regelmäßig zu Gebeten oder Bibellektüre treffen.

Für Bischof Côté geht es darum, eine Kirche zu sein, die Partizipation und Mitverantwortung ermöglicht und fördert. Und dazu befähigt der Heilige Geist, der in allen kirchlichen Mitarbeitern, auf allen Ebenen und in allen Familien wirkt.

Lesen Sie hier den Impuls zu Pfingsten von Bischof Côté:
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Bruno, der Dschungelpfarrer Video: "Bruno, der Dschungelpfarrer"

Mitten im Dschungel Papua-Neuguineas leitet Pfarrer Bruno Targoges eine Missionsstation. Zusammen mit seinem Team hilft er den Menschen, eine starke Gemeinschaft zu formen. Keine einfache Aufgabe. Denn das Gelände ist unwegsam und riesig. Und trotz aller Abgeschiedenheit kämpfen die Menschen mit den Einbrüchen der Zivilisation in ihre sozialen Gefüge. Zusammen mit zwei Ordensschwestern und zwei Laienmitarbeitern besucht er die weit verstreuten Dörfer im Urwald an der Grenze zu Indonesien. Das Pastoralteam hilft den Dorfgemeinschaften, eine junge lebendige Kirche entstehen zu lassen.

Sehen Sie hier das Video:
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Aachener Friedenspreis für missio-Partner Aachener Friedenspreis für missio-Partner

In diesem Jahr erhalten Erzbischof Dieudonné Nzapalainga und Iman Omar Kobine Layama aus der Zentralafrikanischen Republik den Aachener Friedenspreis. In ihrem Land herrscht seit Ende 2012 Bürgerkrieg. Sowohl Christen als auch Muslime werden Opfer willkürlicher Gewalt. Die muslimisch dominierte Rebellenmiliz Séléka und die mehrheitlich christliche Anti-Balaka-Miliz bekämpfen sich, die Sicherheitslage ist trotz UN-Schutztruppen katastrophal. Außerhalb der Hauptstadt Bangui hat sich der Staat fast aufgelöst, mehr als eine Million Menschen sind auf der Flucht.

Erzbischof Nzapalainga gibt die Hoffnung trotzdem nicht auf und handelt. Er rief eine Friedensinitiative ins Leben und reist gemeinsam mit Iman Omar durch das Land. Wenn sie zusammen in einem Dorf auftauchen, ist dies ein Bild mit hohem Symbolcharakter. Ihre Mission: Versöhnung predigen in einem Land, in dem die Gewalt regiert.

Der Aachener Friedenspreis möchte ihre Bemühungen stärken, Wege der Gewaltfreiheit inmitten der Greuel zu gehen. Über die Ehrung freut sich auch missio Aachen, dessen Projektpartner Nzapalainga ist. missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer wertet die Auszeichnung als „großartiges Zeichen der Ermutigung für alle, die sich weltweit für Frieden, Gerechtigkeit und den interreligiösen Dialog einsetzen.“

Lesen Sie hier mehr dazu:
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Erzbischof Nzapalainga „Gott will nicht, dass ihr tötet“

„Heute kämpft man in Zentralafrika nicht um das Kreuz, nicht um die Bibel, nicht für den Koran. Man kämpft, weil man an die Bodenschätze heran will, weil man an die Macht kommen will“, erklärte der Vorsitzende der zentralafrikanischen katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Dieudonné Nzapalainga, in einem Interview mit missio und kritisierte deutlich die Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke.

Lesen Sie hier das Interview mit Erzbischof Dieudonné Nzapalainga.

Lesen Sie hier, wie Erzbischof Nzapalainga Milizionäre unter Einsatz seines Lebens daran hindert, eine muslimische Familie zu ermorden:
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"Stretching the body - stretching the soul" "Stretching the body - stretching the soul"

Mit Leib und Seele Gott erspüren – dazu lädt missio im September bei Workshops unter dem Titel „Stretching the body – stretching the soul“ mit Jesuitenpater Dr. Saju George Moolamthuruthil ein. Die Seele tanzen lassen und mit dem Leib beten, ist eine spannende Erfahrung. Körperliche Übungen, die aus dem klassischen indischen Tanz stammen und Yoga-Elemente sowie Atemübungen integrieren, eröffnen eine neue Dimension der Spiritualität. „In meinen Workshops erleben die Teilnehmenden, dass Gott den Menschen nicht nur einen Verstand gegeben hat, sondern auch Leib und Seele“, sagt Pater Sajut. „Für ein Leben mit Tiefgang und Balance braucht es alle Dimensionen: Körper, Geist und Seele. Mir ist wichtig, dass wir uns Gottes Lebensatem in uns bewusst machen und das Wirken seines Geistes mitten in unserem Leben entdecken.“ Gönnen Sie sich eine Auszeit, um Gott nachzuspüren.

Im Veranstaltungsflyer finden Sie mehr Informationen.

Sie können sich auf den Seiten von missio München zu den Veranstaltungen anmelden: Hier und hier.
Benfizpilgern Benefizpilgern

Der biblische Stammvater Abraham hat es vorgemacht: Als einer der ersten Pilger macht er sich auf den Weg in das gelobte Land, das Gott ihm zeigen will. Pilgern ist eine spirituelle Reise – zu sich selbst und zu Gott. missio lädt alle Interessierten ein, im Weltmissionsmonat Oktober die Wanderschuhe zu schnüren, gemeinsam von Bautzen nach Leipzig zu pilgern und damit HIV-infizierte Menschen in Tansania zu unterstützen. In dem ostafrikanischen Land sind rund 1,8 Millionen mit dem lebensbedrohlichen HI-Virus infiziert. Den Blick auf diese Menschen zu lenken und sie zu unterstützen: Das ist das Anliegen der Pilgerreise, die im Rahmen der missio-Aktion „Glauben teilen. Weltweit“ stattfindet.

Mitmachen kann jeder: Egal, ob Sie selber pilgern, ein anderer in Ihrem Namen geht oder Sie uns in Gedanken und im Gebet begleiten: missio freut sich über jede Unterstützung!

Mehr Infos, wenn Sie mit missio pilgern oder das Projekt anderweitig unterstützen wollen, unter Telefon: 0241-75 07-333 oder E-Mail: projekte@missio.de.


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Bildquellen: Schwarzbach, missio Aachen, Erzbistum Köln / Nadim Ammann, Weishaupt, Frohn