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Newsletter der Aktion Solidarität mit bedrängten Christen 07. Juli 2015
Nigeria braucht unser Gebet
Betet für die Opfer des Terrors von Boko Haram in Nigeria!

Aufruf von Bischof Oliver Dashe Doeme

Oliver Dashe Doeme ist Bischof von Maiduguri. Diese Diözese ist mit am härtesten betroffen vom Terror Boko Harams. Er bittet um das Gebet der Menschen in Deutschland für Nigeria mit folgenden Worten:

Wir werden euch für all eure Gebete, für eure Unterstützung und für eure Verbundenheit in diesem Augenblick der großen Prüfungen, Verfolgungen und Drangsale stets dankbar sein! Als Oberhirte der Priester und Laien der Diözese Maiduguri spüre ich die Herzlichkeit eurer Gebete und eurer Solidarität. Wir sind verpflichtet, das Evangelium zu bezeugen und Opfer zu bringen, wenn die Zeit kommt. Und wie der Heilige Paulus kann ich das Echo der Stimmen meines Volkes in der Diözese Maiduguri hören: Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Möge die Muttergottes, die die Hilfe aller Christen ist, mit ihrem Sohn weiterhin für uns Fürsprache einlegen.
Bischof Oliver Dahe Doeme Im Herzen des Terrors von Boko Haram

Oliver Dashe Doeme besucht missio

Bischof Doeme leitet im Nordosten Nigerias die katholische Diözese Maiduguri, die am meisten vom Terror  der islamistischen Gruppe Boko Harams betroffen ist. Er hat am 10. Juni 2015 missio in Aachen besucht.  Dabei legte er eine Bilanz der Opfer und Schäden des Terrors von Boko Haram in seiner Diözese Maiduguri zwischen 2006 und April 2015 vor. Demnach wurden mehr als 5000 katholische Gläubige getötet, rund 100.000 in andere Regionen Nigerias vertrieben. 26 seiner 46 Priester, 200 Katechisten und 30 Ordensfrauen seien vertrieben worden. Gleichzeitig wies Bischof Doeme darauf hin, dass wie die Christen auch Muslime und Angehörige anderer Religionen Opfer des Terrors sind. Seine Kirche braucht Unterstützung, um Soforthilfe zu leisten und Versöhnung zwischen den traumatisierten Menschen nach dem Ende des Terrors vorzubereiten

Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Website, auf der die Bilanz des Terrors in der Diözese Maiduguri dokumentiert ist.

Wenn Sie Bischof Doeme in seiner Arbeit unterstützen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.
Liturgische Hilfe Religionsfreiheit Gottesdienst-Fürbittenvorlage für die Menschen in Nigeria

Am verganenen Wochenende sind bei Anschlägen von Boko Haram im Nordosten Nigerias über 150 Menschen getötet worden. missio stellt Ihnen folgende Fürbitte für Ihre Gottesdienste an diesem Wochenende zur Verfügung:

V: Wir bitten für alle Menschen in Nigeria, die Angehörige bei einem Terroranschlag von Boko Haram verloren haben. Schenke du ihnen Kraft, um verzeihen zu können, und bestärke sie in ihrem Einsatz für Versöhnung über alle Religionsgrenzen hinweg.

Du Gott des Lebens:
A: Wir bitten dich, erhöre uns.


Wenn Sie weitere Bibeltexte, Gebetsimpulse, Fürbitten und Predigtbausteine als liturgische Hilfen für Ihre Gottesdienste zum Thema Religionsfreiheit brauchen, können Sie diese als PDF hier kostenlos herunterladen.
missio hilft im Irak missio hilft mit 120.000 Euro...

... vertriebenen Dominikanerinnen im Irak

Im August 2014 sind die Dominikanerinnen der Katharina von Siena im Norden des Iraks vor den Terrortruppen des sogenannten Islamischen Staates (IS) ins rund 80 Kilometer entfernte Erbil vertrieben worden. Dort wurde mit Hilfe von missio eine Unterkunft aus Containern gebaut, in denen die Schwestern leben und sich selbst versorgen (siehe Bild).

In ihrer Heimat hatten die Ordensschwestern in Kindergärten, Schulen, Kinderheimen oder der religiösen Erwachsenenbildung gearbeitet. „Jetzt leben wir wie alle Flüchtlinge hier in Erbil und arbeiten mit allen anderen Vertriebenen in den Flüchtlingslagern“, berichtet Oberin Sr. Maria Hanna OP. „Unser pastoraler Auftrag ist es, den Menschen beizustehen, damit sie die Bedingungen, unter denen sie jetzt leben müssen, akzeptieren können. Wir möchten ihre Probleme lösen helfen“, so die Dominikanerin weiter. „Wir hören den Menschen zu, das ist für sie sehr wichtig, denn sie sind traumatisiert“, erzählt die Ordensfrau. Daneben bieten die Schwestern Sozialberatung und medizinische Hilfe an. missio unterstützte 2014 diese Arbeit mit rund 120.000 Euro.
Theophilus Bela Theophilus Bela auf Deutschland-Tournee

Der indonesische Menschenrechtler Theophilus Bela war auf Einladung von missio vom 8. bis 29. Juni 2015 in Deutschland unterwegs. Er machte Stationen in den Diözesen Hamburg, Aachen, Trier, Köln, Münster, Mainz und Limburg. Ob vor Spendern oder Studierenden: Theophilus Bela zeigte, wie durch die Zusammenarbeit von Eliten verschiedener Religionen auf Indonesien das Aufflammen interreligiöser Konflikte oft schon im Vorfeld verhindert werden kann.

Allerdings warnte er auch davor, dass der Einfluss der Eliten auf die Angehörigen der jeweiligen Religionen abnimmt. Gerade die Jugendlichen in Indonesien seien zunehmend anfällig für Fundamentalisten und deren Ideologien. Theophilus ist einer der Protagonisten der missio- "Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“.

Auf unserer Website und beim Bistum Mainz stehen Ihnen zwei Filme über Theophilus Bela zur Verfügung.


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Bildquellen: missio / Spyra / Kruza