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Newsletter der Aktion Solidarität mit bedrängten Christen 31. August 2015
Demonstration für die Freiheit von Le Quoc Quan
missio-„Aktion Lebenszeichen“-Protagonist Le Quoc Quan
aus Gefängnis entlassen


Der vietnamesische katholische Menschenrechtsanwalt und Blogger Le Quoc Quan ist jetzt aus dem Gefängnis entlassen worden. Blogger wie Le Quoc Quan sind Bürgerjournalisten, die im Internet und Sozialen Medien eigene journalistische Beiträge auf eigenen Seiten veröffentlichen. Le Quoc Quan ist Protagonist der missio-„Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen“. missio in Aachen freut sich mit Le Quoc Quan über seine Freiheit und hofft, dass er nach seiner Entlassung wieder seine Arbeit als Rechtsanwalt aufnehmen kann.

Weitere katholische Blogger warten in Vietnam auf Ihre Freilassung
Le Quoc Quan war 2012 verurteilt worden. Im gleichen Jahr wurden in Vietnam nach Angaben der Organisation „Reporter ohne Grenzen“ 48 Blogger zu insgesamt 166 Jahren Gefängnishaft und 63 Jahren Bewährung verurteilt. Derzeit sitzen laut „Reporter ohne Grenzen“ noch 27 Online-Aktivisten und Bürgerjournalisten in Haft. Darunter befindet sich gegenwärtig auch noch die katholische Bloggerin Maria Ta Phong Tan, die 2012 zu zehn Jahren Haft verurteilt worden war.

Für diese Bloggerinnen und Blogger möchte sich missio auch nach der Freilassung von Le Quoc Quan weiter einsetzen. Denn: Informationsfreiheit und Religionsfreiheit gehören untrennbar zusammen und bedingen sich gegenseitig.

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Bedrängte Christin Asia Bibi Todesstrafe für missio-„Aktion Lebenszeichen“-Protagonistin Asia Bibi aufgehoben

Neues im Fall Asia Bibi: Der Oberste Gerichtshof in Pakistan hat die Todesstrafe im Urteil gegen Asia Bibi, die wegen angeblicher Blasphemie verurteilt ist, aufgehoben. Allerdings ist noch kein Termin benannt, wann die Berufungsverhandlung gegen das Urteil insgesamt stattfinden soll. Sie sitzt seit fünf Jahren im Gefängnis. Mittlerweile aber konnte der Vater von Asia Bibi die verurteilte Christin besuchen. missio Aachen ist mit katholischen Projektpartnern in Pakistan in Kontakt, um die weitere Entwicklung zu verfolgen.

Im vergangenen Jahr haben rund 18.500 Unterstützer und Unterstützerinnen eine missio-Petition für Asia Bibi unterschrieben. Erzbischof Sebastian Francis Shaw ermutigte jetzt bei einem Besuch von missio Aachen die Politik in Deutschland und Europa, Gesetzesinitiativen in seinem Land zu unterstützen, die den Missbrauch der Blasphemiegesetze unter Strafe stellen wollen.

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Länderbericht Religionsfreiheit Tansania Neue missio-Länderberichte Religionsfreiheit erschienen: Bedrohte religiöse Koexistenz in Libanon und Tansania

missio Aachen hat zwei neue Länderberichte Religionsfreiheit herausgegeben: Professor Harald Suermann hat den Libanon in den Blick genommen. Dort teilen sich Christen und Muslime die Macht. Es ist der einzige arabische Staat, in dem der Präsident kein Muslim ist. Religions- und Bekenntnisgemeinschaften spielen dort eine staatstragende Rolle. Angesichts des Bürgerkrieges im angrenzenden Syrien ist dieses Gleichgewicht gefährdet.

Danja Bergmann hat die Lage der Religionsfreiheit in Tansania untersucht. Vertreter der katholischen Kirchen in Tansania sind Gäste des Monats der Weltmission im kommenden Oktober in Deutschland. Tansania besitzt eine lange Tradition in der friedlichen Koexistenz von Christen und Muslimen. Selbst auf der Insel Sansibar, die überwiegend von Muslimen bewohnt wird, war diese Tradition lange lebendig. In jüngster Zeit versuchen islamistische Extremisten, den interreligiösen Frieden zu destabilisieren.

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Bischof Stephen Dami Mamza (Nigeria) Bischof Mamza: missio gibt Christen und Muslimen in Nigeria Hoffnung

Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram wütet in Nigeria. Der Terror trifft Christen und Muslime. Besonders schlimm war es im Sommer und Herbst 2014. Bischof Stephen Dami Mamza hat damals in Yola rund um die Bischofskathedrale St. Theresa ein Flüchtlingscamp errichtet. 1.500 Familien fanden Zuflucht. missio Aachen stellte im November, Dezember und Januar 100.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung.

Jetzt bedankte sich Bischof Mamza bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern: „Ihre großzügige Geste der Solidarität hat viele Leben gerettet und so vielen Menschen unter den Flüchtlingen, gleichgültig ob Christen oder Muslime, Hoffnung gegeben. Hätte missio nicht geholfen, wäre die Diözese Yola nicht in der Lage gewesen, den Tausenden zu helfen, die täglich an den Toren von St. Theresa um Hilfe gebeten haben.“

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Bildquellen: missio Aachen, dpa / picture-alliance