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Newsletter Monat der Weltmission 2015 07. Oktober 2015
Monat der Weltmission 2015 - Beispielland Tansania
Sehr geehrte Damen und Herren!

Immer wieder werden wir bei missio gefragt, wofür am Sonntag der Weltmission eigentlich gesammelt wird, wohin die Einnahmen aus der Kollekte fließen und was mit den Spenden erreicht wird. Antworten finden Sie in diesem Newsletter.

Die wichtigsten Botschafter der Kollekte am Sonntag der Weltmission sind die Gäste aus dem Schwerpunktland, in diesem Jahr Tansania. In den nächsten Wochen werden zehn Vertreterinnen und Vertreter der tansanischen Kirche in deutschen Diözesen von ihrer Arbeit und den Herausforderungen vor Ort erzählen. Zwei von ihnen möchten wir Ihnen in diesem Newsletter näher vorstellen: Schwester Leah Kavugho, die Ihnen vielleicht schon auf dem Plakat (s.o.) begegnet ist. „Hingehen, wo Gott leidet, weil der Mensch leidet.“ So beschreibt ihre Ordensoberin, was sie unter Verkündigung versteht.

Anthony Makunde war Generalsekretär der Tansanischen Bischofskonferenz. Heute ist er Pfarrer einer großen Landpfarrei und macht sich für das pastorale Modell Kleiner Christlicher Gemeinschaften und die Beteiligung der Laien stark.

Ihr Newsletter-Team

Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit Die Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit

Für Papst Franziskus ist der Glaube „ein Geschenk, das wir nicht für uns behalten, sondern mit anderen teilen sollen.” Den Glauben weiterzugeben und Christen in Not beizustehen, ist auch das Ziel des Sonntags der Weltmission. In mehr als 100 Ländern der Welt werden an diesem Tag Kollekten und Spenden gesammelt, um die ärmsten Diözesen zu unterstützen.

Aktuelle Herausforderung:
Hilfe für Menschen auf der Flucht


Wie wichtig diese Solidaritätsstruktur ist, zeigt sich heute besonders angesichts des weltweiten Flüchtlingsdramas. Die Ortskirchen in Afrika, dem Nahen oder Mittleren Osten gehören zu den Organisationen, die sich mit am verlässlichsten um die Flüchtlinge in diesen Regionen und entlang der afrikanischen und nahöstlichen Fluchtrouten Richtung Europa kümmern. Sie stellen Essen, Trinken und Unterkunft als Soforthilfe zur Verfügung. Sie betreuen die Flüchtlinge psychologisch. Sie feiern mit ihnen Gottesdienst. Sie ersetzen zerfallene staatliche Strukturen im Gesundheits- und Bildungsbereich. Sie engagieren sich in der Friedens- und Versöhnungsarbeit über ethnische und konfessionelle Grenzen hinweg.

Verlässliche Unterstützung, wo sonst keine Hilfe ankommt

Dafür brauchen diese Kirchen eine nachhaltige Infrastruktur und vor allem gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der globale Solidaritätsfonds stellt dafür die Mittel zur Verfügung.  Auch Gemeinden, die keine Diözesan- oder Pfarrpartnerschaft und die damit verbundenen Hilfen haben, erhalten so finanzielle Unterstützung. Zum Beispiel in Tansania. Das Besondere: Nicht die Geber entscheiden über die Verwendung der Gelder, sondern die Bedürftigen selbst. Bei der Vergabekonferenz haben reiche Länder wie Deutschland nur eine Stimme – genauso wie Tansania, Malaysia oder die Fidschi-Inseln.

Lesen Sie, wie der Solidaritätsfonds funktioniert und was mit seiner Hilfe möglich ist:

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"Ein Dach für unsere Kirche" "Ein Dach für unsere Kirche"

Pfarrer Anthony Makunde ist ein entschiedener Befürworter Kleiner Christlicher Gemeinschaften. „Diese Gruppen gestalten das geistliche Leben in der Nachbarschaft. Zudem organisieren sie ganz konkrete Nachbarschaftshilfe für Menschen, die sich selbst nicht helfen können.” Der Rückgang finanzieller Unterstützung  macht sich allerdings auch hier bemerkbar. Für die Ausbildungskurse, die die Gemeindeleiterinnen und –leiter noch vor Jahren regelmäßig besuchen konnten, fehlt heute das Geld. Unlängst hat eine der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in seiner Pfarrei eine eigene Kirche gebaut, weil sie den Gottesdienst nicht länger auf der Straße unter freiem Himmel feiern wollte. Als sie ihren Pfarrer um Unterstützung für das Dach baten, stellte Pfarrer Anthony Makunde einen Antrag in Rom. Jetzt hofft er, die fehlenden Mittel aus dem Globalen Solidaritätsfonds zu bekommen.   

Lesen Sie ein Interview mit Pfarrer Anthony Makunde:  

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Video: "Massai - Gefangen in der Tradition" Video: "Massai - Gefangen in der Tradition"

Schwester Leah Kavugho, die ursprünglich aus dem Kongo stammt, arbeitet seit über zehn Jahren mit den Massai im Norden Tansanias. Sie gehört zum Orden der Oblaten. In Arusha, in Sichtweite des Kilimanjaro, haben die Schwestern ihr Haus. In den umliegenden Dörfern besuchen sie Massai-Gemeinschaften, setzen sich für  die Belange der Frauen ein. Sie initiieren kleine einkommensschaffende Projekte, beraten aber auch, wenn es um den Anbau von Mais geht. Das ist wichtig, weil viele arme Massai-Familien nicht genug Vieh besitzen, um sich ernähren zu können.

Schwester Leah kämpft besonders für eine Verbesserung der Lebenssituation der Frauen und Mädchen, die in ihrer Gemeinschaft kaum Mitspracherechte besitzen. Ihr dringlichstes Anliegen: Mädchen sollen zur Schule gehen können und nicht schon als Kinder verheiratet werden.

Sehen Sie das Video über die Arbeit von Schwester Leah auf www.missio-hilft.de/massai.

Lesen Sie mehr über die Arbeit von Schwester Leah und ihren Mitschwestern, die oft lange Wege erfordert, hier:

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Sonderausgabe kontinente Sonderausgabe kontinente

Die kontinente-Ausgabe zum WMS bietet Informationen rund um den Sonntag der Weltmission und das diesjährige Schwerpunktland Tansania.

Tansanias Kirchengeschichte steht in einer besonderen Beziehung zu Deutschland. Vom tansanischen Sklavenhafen Bagamoyo am Indischen Ozean aus verbreitete sich seit 1868 das Christentum in Ostafrika. Diese Mission war getragen von deutschen Ordensleuten.

Lesen Sie hier, was aus dem Aufbruch geworden ist: weiterlesen...

P.S.: Die Sonderausgabe kann zur Weitergabe in Ihrer Gemeinde kostenfrei bei missio bezogen werden (Abgabe zu je 20 Stück). Bestellnummer m500305, Tel. 0241/75 07-350 oder E-Mail: bestellungen@missio.de.


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Bildquellen: missio Aachen, Schwarzbach