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Newsletter der Aktion Solidarität mit bedrängten Christen 10. November 2015
Helfen Sie bedrängten Christen in Syrien!
Sehr geehrte Damen und Herren!

Syrischer Flüchtling malt Solidaritäts-Ikone
„Mutter der Barmherzigkeit“ für missio


Der syrische Christ Talal Dayoob hat für missio die Solidaritäts-Ikone „Mutter der Barmherzigkeit“ gemalt. Sie soll die Menschen in Deutschland durch das Gebet mit den bedrängten Menschen und Christen in Syrien verbinden.

Blindwütige Gewalt lässt sie grausam leiden. Der Ikonenmaler selbst musste aus dem syrischen Homs fliehen, weil das Haus seiner Familie zerstört wurde. Er lebt heute als Binnenflüchtling in der syrischen Küstenstadt Tartuus. Dort arbeitet der Christ für das „Department of Ecumenical Relations and Development“ (DERD) des griechisch-orthodoxen Patriachates von Antiochien. Der Kontakt zu dem Ikonenmaler entstand aus der Projektarbeit von missio in Syrien und über das Soziale Netzwerk "Facebook".
missio-Ikone der Barmherzigkeit "Mutter der Barmherzigkeit" - Ikonenreplik, Karten & Kerzen erhältlich

Die bedrängten Christen im Orient brauchen heute unser Gebet mehr denn je. missio unterstützt dieses Gebet durch die neue Ikone "Mutter der Barmherzigkeit" des syrischen Christen Talal Dayoob. Sie können dieses Motiv für Ihre spirituelle Solidarität als Ikonenreplik, Kartenset oder Kerze bestellen.

Die von Talal Dayoob gemalte Ikone zeigt Maria als Mitleidende, als Erbarmerin. Das ist ein typisches Motiv der orthodoxen Tradition. Maria und Jesus, der eine Schriftrolle in der Hand hält, schmiegen sich aneinander. Gleichzeitig verweist der melancholische Blick Mariens auf die kommende Passion Jesu. Das symbolisieren die gekreuzten Finger Marias der linken Hand.

Die Ikone ist auch ein Beitrag von missio zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus am 8. Dezember ausruft. Ein solches Erbarmen brauchen die Christen im Orient. Ihre jahrtausendealte Gegenwart in Syrien, dem Irak und anderen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens ist gefährdet.

Die Ikone als Replik, als Motiv auf einem Kartenset und einer Kerze ist im missio-Shop erhältlich:

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missio Aachen kooperiert mit "Reporter ohne Grenzen" missio Aachen kooperiert mit „Reporter ohne Grenzen“

In der sozialistischen Republik Vietnam werden die Menschenrechte auf Informationsfreiheit und Religionsfreiheit gleichermaßen verletzt. Dafür steht auch der Fall des katholischen Priesters und Mitbegründers einer Online-Plattform für Demokratie, Nguyen Van Ly. Er ist inhaftiert. Deshalb setzen sich missio Aachen und „Reporter ohne Grenzen“ mit einer gemeinsamen Unterschriftenaktion für ihn ab Ende Januar 2016 ein.

Diese Petition soll im September 2016 an die Bundesregierung überreicht werden. missio und „Reporter ohne Grenzen“ sagen: Religionsfreiheit und Informationsfreiheit sind untrennbar verbunden. Der Einsatz für bedrängte Christen und andere religiöse Minderheiten bedeutet immer, sich für Informationsfreiheit einzusetzen – und umgekehrt.

Gegenwärtig sind laut „Reporter ohne Grenzen“ 27 Online-Journalisten, Blogger und Bürgerjournalisten in Vietnam in Haft. In der sozialistischen Republik ist ein überdurchschnittliches Engagement an katholischen Bloggern zu beobachten.

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missio-Menschenrechtsstudie 60 Tansania - Wahlen 2015 Neue Menschenrechtsstudie zu Tansania erschienen

„Muslimisch-christliche Beziehungen auf Sansibar im Wahljahr 2015“ lautet der Titel der neuesten missio-Menschenrechtsstudie. Tansania, zu dem die Inselgruppe Sansibar gehört, ist ein politisch und religionspolitisch noch relativ stabiles Land in Ostafrika. Auf der Insel Sansibar aber versuchen seit einiger Zeit Islamisten, die Insel von Tansania abzuspalten. Das bringt Unruhe und birgt für den Osten Afrikas auch strategische Brisanz. Denn sollte es den Islamisten gelingen, das Land insgesamt zu destabilisieren, dann hat das Folgen für die gesamte Region.

In den Nachbarländern wie zum Beispiel Kenia  operieren Islamisten, in Ruanda und Burundi kann die  Lage jederzeit dadurch eskalieren, dass ethnische Spannungen politisch instrumentalisiert werden.

Die Autorin der Studie, Danja Bergmann, arbeitet als Beraterin für internationale Organisationen in Tansania in den Bereichen Interreligiöser Dialog, Islamdialog, Religion und Politik sowie Konfliktmanagment. Als Religionswissenschaftlerin ist sie Koordinatorin für Migration und Integration bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. 

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Bildquellen: missio Aachen, missio Shop, Reporter ohne Grenzen