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Newsletter der Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit 19. Februar 2016
Therese Mema kommt nach Deutschland
missio-Partnerin Thérèse Mema in Deutschland:
Kongo-Film und Katholikentag

Sie lachen, singen und tanzen. Fröhliche afrikanische Frauen werden in jenem Film gezeigt, der im März 2016 zuerst in den Kinos und im folgenden Jahr im Fernsehen ausgestrahlt wird. Der weitaus größere Teil des Dokumentarfilms mit dem Titel „Voices of Violence“ lässt jedoch erahnen, wie grausam die Lebenswirklichkeit von Frauen in der Demokratischen Republik Kongo normalerweise ist. Offizielle Stimmen der Vereinten Nationen bezeichnen das afrikanische Land als das weltweite Zentrum der sexuellen Gewalt.

Die deutsche Filmemacherin Claudia Schmid lässt jene Frauen zu Wort kommen, deren Hilfeschreie niemand hört. Aus diesem Grund startet der Kinofilm ganz bewusst im Umfeld des Weltfrauentages am 8. März 2016.

„Hätten wir nicht Hilfe bekommen, wären einige verrückt geworden“, sagt die 53-jährige Vumilla. Sie wurde von Rebellen brutal vergewaltigt. Vor ihren Augen töteten sie ihre kleine Tochter. Dann wurde Vumilla mit anderen Gefangenen ins Rebellencamp verschleppt. Sie mussten das Diebesgut der Rebellen tragen und wurden als Sexsklavinnen gequält. Wer auf dem qualvollen Marsch zu erschöpft war, hörte nur noch den Satz „Jetzt kannst du ewig ruhen“, dann fiel ein tödlicher Schuss.

Vumilla selber überlebte und wurde schließlich von Regierungssoldaten befreit. Vollkommen traumatisiert fand Vumilla Hilfe bei der missio-Projektpartnerin Thérèse Mema. Sie ist jene entscheidende Kraft, die die Frauen wieder ins Leben
zurückführt.
missio-Projektpartnerin kommt nach Deutschland

Aus diesem Grund wird Thérèse Mema als Ehrengast zu den Kino-Premierenabenden u.a. in Köln, Aachen, Hamburg und Berlin eingeladen, um dort über die Hilfe für die Frauen im Kongo zu berichten. Bei dieser Gelegenheit sowie im Mai auf dem Katholikentag in Leipzig wird die kongolesische Traumaexpertin auch über eine der Ursachen für den grausamen Konflikt im Kongo sprechen.

„Der Krieg im Kongo hat etwas mit Euren Handys zu tun“, sagt Thérèse Mema. Sie kritisiert den Handel mit Konfliktmineralien, die in dem afrikanischen Land so reich zu finden sind und die von der Mobilfunkbranche so dringend benötigt werden. Die Schutzengel-Aktion für Saubere Handys ist für die engagierte Katholikin daher ein
Herzensanliegen.
Filmplakat Voices of Violence
Eine Filmvorschau und alle Film-Veranstaltungen mit Thérèse Mema in Deutschland finden Sie auf unserer Website:
missio-hilft.de/voicesofviolence und in diesem Flyer.
Kongo-Film missio Aachen missio-Film mit Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm "Voices of Violence"

Im Mittelpunkt des Films „Voices of Violence“ stehen die Geschichten der Frauen in den Traumazentren im Kongo, die mit Unterstützung von missio aufgebaut wurden. Die Filmemacherin Claudia Schmid will mit ihrer Dokumentation auf die Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen aufmerksam machen.

Dieser Kurzfilm lässt missio-Projektpartnerin Thérèse Mema und missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer zu Wort kommen und zeigt Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm.

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Logo "Ein Haus für Alle" Neue missio-Aktion: Wir bauen ein Haus für Alle

Aktuell sind mehr Menschen als je zuvor in der jüngeren Geschichte weltweit auf der Flucht vor Krieg, Unterdrückung und Hunger. Und sie stehen auch vor unserer Tür.

Was können wir in dieser Situation ganz konkret tun, hier bei uns? Papst Franziskus spricht in seiner Botschaft zum Tag des Flüchtlings 2016 davon, dass Gottes Liebe uns in dieser Stunde verändern möchte, unsere Arme in „Arme verwandeln, die sich öffnen und schließen, auf dass sich jeder wie ein Kind geliebt wisse und sich in der einen Menschheitsfamilie ,zu Hause‘ fühle.“

Dazu möchte missio einen Beitrag leisten. Wir laden Sie ein: Öffnen Sie die Türen Ihrer Gemeinde, Ihrer Schule oder Ihres Kindergartens für unsere Aktion „Wir bauen ein Haus für Alle“. Planen Sie dazu einen Tag der offenen Tür in der Gemeinde, ein Pfarrfest für Flüchtlinge oder eine Projektwoche in Schule und Kindergarten zum
Thema „Kultur der Begegnung“.

Einfach einander kennenlernen

Wir schlagen vor, fünf Räume zu planen, in denen sich Fremde begegnen können, sich kennenlernen und als Bekannte wieder auseinander gehen.

Wie Sie diese Räume mit einfachen Mitteln gestalten können? Was Sie darin jeweils miteinander tun können? Dazu geben wir Ihnen hier für jeden Raum ganz praktische Hinweise und nützliche Informationen.

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Bis zum Welttag des Migranten und Flüchtlings im Januar 2017 sollen mindestens 2.000 dieser Statements unter www.missio-hilft.de/haus-fuer-alle veröffentlicht werden, als Zeichen der Gastfreundschaft. Wir freuen uns auf Ihr Statement!
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Vorstand: Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident), Dr. Gregor von Fürstenberg (Vize-Präsident), USt-Ident-Nr.: DE 121689962, Vereinsregister: VR 1451, Amtsgericht Aachen

Bildquellen: missio Aachen, Flitner