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Newsletter der Aktion Schutzengel - für Familien in Not 29. Juli 2016
 

Neue Aktion: Handys recyceln – Gutes tun

Nicht mehr ganz frisch und ein wenig mitgenommen sieht das Smartphone aus, das die Musikerin Patricia Kelly in der Hand hält. „100 Millionen alte Handys liegen ungenutzt in den Schubladen der Deutschen“, erklärt die missio-Botschafterin. „Darin befinden sich wertvolle Mineralien wie Gold und Coltan, die recycelt werden können.“

Deshalb hat die 46-jährige Katholikin ihr ausgemustertes Mobiltelefon ausgegraben und übergibt es zum Start der Handy-Recycling-Aktion auf dem Katholikentag in Leipzig an missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer.

„Mit der Aktion ‚Handys recyceln – Gutes tun' kann man doppelt helfen“, so missio-Präsident. „Zum einen werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet. Zum anderen erhält missio von der Verwertungsfirma Mobile-Box für jedes recycelte Handy eine Spende für ein Hilfsprojekt im Kongo.“

Aus der Demokratischen Republik Kongo stammen wertvolle Mineralien, die für die Handyherstellung benötigt werden. Seit vielen Jahren herrscht ein blutiger Konflikt im Kongo, der mit dem illegalen Handel dieser Mineralien finanziert wird. Im Rahmen der Aktion Schutzengel unterstützt missio zahlreiche Trauma-Zentren im Ostkongo.

 

MEIN ALTES HANDY FÜR FAMILIEN IN NOT

Deshalb freut sich missio-Projektpartnerin Thérèse Mema über die neue missio-Aktion. Denn mit den Spenden kann sie die Traumaarbeit im Kongo fortführen und gleichzeitig weiß sie, dass die großen Vorkommen von Gold und Coltan in Millionen alter Handys nun wieder in den Produktionskreislauf zurückkehren. Patricia Kelly wirbt inzwischen in Talkshows und in den sozialen Medien für das Handy-Recyceln im Rahmen der Aktion Schutzengel. Auf ihrer Facebook-Seite hat die Musikerin viele Likes dafür bekommen und ein Fan brachte gleich drei Handys zum Start der Sammelaktion.

Also, alte Handys raussuchen, SIM- und Speicherkarte raus und dann ab die Post an missio, Goethestraße 43, 52064 Aachen.

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SCHRITT 1:

Alle SIM- und Speicherkarten aus dem Handy entfernen.


Sowohl bei der Wiederverwertung als auch dem Recycling des alten Handys werden Ihre persönlichen Daten mittels herstellereigener Verfahren gelöscht.

 

 

 

SCHRITT 2:

Handy inklusive Akku und Rückschale in einen gepolsterten Umschlag legen.

Sollte der Akku lose sein, müssen die Pole mit einem Klebestreifen abgeklebt werden.

Bitte ggfs. Info-Coupon beifügen.

 

 

SCHRITT 3:

Rücksende-Etikett auf den Umschlag kleben, mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse versehen und in ausreichend frankiertem Umschlag in die Post geben.

Das Einsende-Etikett können Sie hier herunterladen:

 

 
missio beim Katholikentag 2016 in Leipzig

 

VIEL AUFMERKSAMKEIT FÜR DEN KONGO

Ein richtig großes Angebot hat missio aufgefahren, um während des Katholikentags auf die Situation in der DR Kongo aufmerksam zu machen: Rund 700 Besucher verfolgten das missio-Podium "Mörderpreise und Hungerlöhne" in der Leipziger Oper. Der missio-Truck in der Burgstraße zog ebenfalls viele Menschen an. Und am missio-Stand unterstützten mehrere hundert Menschen die Aktion Schutzengel mit einer Unterschrift zur Aktion "Saubere Handys" oder mit ihrem alten Handy für die neue Recycling-Aktion.

Sehen Sie hier einige Impressionen von den missio-Angeboten beim Katholikentag in Leipzig:

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missio-Aktion "Haus für Alle"

 

MEINE HEIMAT – DEINE HEIMAT?

"Refugees welcome" – Flüchtlinge willkommen: Im Herbst 2015 wurden Flüchtlinge bei der Ankunft mit Applaus empfangen. Heute jedoch ist die Willkommenskultur gefährdet, wie eine neue Studie der Uni Bielefeld zeigt: Die Offenheit für Menschen, die sich für Deutschland als neue Heimat entscheiden und sich bei uns zuhause fühlen, sank innerhalb von zwei Jahren um 20 Prozent. Fast drei Viertel gestehen Flüchtlingen das Recht auf eine bessere Zukunft auch in Deutschland zu. Dennoch fürchtet fast die Hälfte der Befragten eine steigende Terrorgefahr durch Flüchtlinge, jeder Dritte sieht durch sie sogar die Zukunft Deutschlands gefährdet.

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missio-Aktion "Ein Haus für Alle"

 

Zeichen der Solidarität setzen

"Die Kirche steht an der Seite all jener, die sich darum bemühen, das Recht eines jeden auf ein Leben in Würde zu schützen", mahnte Papst Franziskus anlässlich des Weltflüchtlingstages 2016. Das zeigen auch die Statements der Katholikentagsbesucher zur Solidaritätsaktion von missio: "Heimat bedeutet für mich …, meine Familie um mich zu haben und seit Neuem auch: die Flüchtlinge vor meiner Haustür (sie gehören jetzt auch zu meiner Familie)" oder " … Ihr nehmt mich nicht nur auf, sondern an!". Für andere bedeutet Heimat "Ankommen und sich wohl fühlen. Freunde finden und in Frieden bleiben" oder einfach "das Gefühl von Zugehörigkeit."

Setzen auch Sie ein Zeichen der Solidarität mit Ihrer Botschaft!

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Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident),
Dr. Gregor von Fürstenberg (Vize- Präsident)

USt-Ident-Nr.: DE 121689962

Vereinsregister: VR 1451, Amtsgericht Aachen

Bildquellen: missio Aachen, Schnaubelt, WWS

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