Postkarten der Ermutigung für Christen im Irak und Syrien - Neue Kampagne für Christen in Indien
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Newsletter der Aktion bedrängte Christen Februar 2017
Übergabe der Karten von missio an Jacques Mourad
 

605 Postkarten der Ermutigung

605 missio-Unterstützerinnen und Unterstützer haben dem syrisch-katholischen Priester Jacques Mourad eine persönliche Postkarte geschrieben. Sie ermutigen ihn, sich weiter für die Freundschaft zwischen Christen und Muslimen in Syrien und dem Irak einzusetzen.

Jacques Mourad war 2015 fünf Monate lang von Terroristen des sogenannten Islamischen Staates entführt gewesen – was ihn nur noch mehr motiviert, Christen und Muslime miteinander zu versöhnen.  missio-Präsident Prälat Klaus Krämer überreichte Jacques Mourad die Karten in Berlin.

Beide rufen dazu auf, die Religionsfreiheit weltweit durch interreligiösen Dialog zu stärken. Freundschaft zwischen den Angehörigen aller Religionen muss gefährlichen Hass überwinden – das ist die Botschaft von Prälat Krämer und Jacques Mourad.

Für die Postkarten hat sich Jacques Mourad mit einer persönlichen Botschaft bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen der missio-Aktion bedankt:

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von missio,


herzlichen Dank für Ihre Postkarten der Ermutigung, die Sie mir geschrieben haben. Ich bin wirklich tief berührt von dieser Solidarität.

Ich bin überzeugt, dass es alle Ihre Wünsche und Gebete früher, heute und in Zukunft sind, die mich und 250 Familien aus meiner Pfarrei, die von den Terroristen entführt waren, gerettet haben.

Beten Sie bitte weiter für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit in Syrien, meiner geliebten Heimat.

Ich werde mit Gottes Hilfe und Ihrer Ermutigung alles dafür tun. Das verspreche ich Ihnen.

Ihr Jacques Mourad

Nilandii Nayak sorgt sich um ihren Mann, der unschuldig in Haft ist.

 

"Befreit unsere Männer"

Sieben Christen sitzen seit 2008 in der Region Kandhamal im Nordosten Indiens unschuldig im Gefängnis. Sie sollen einen Hindu-Geistlichen ermordet haben. Die Vorwürfe sind längst entkräftet. Im Namen der Ehefrauen fordert missio Freiheit und Rehabilitation dieser Männer.

Nilandii Nayak (Foto) ist eine der Ehefrauen. „Gebt uns unsere Männer zurück, unsere Kinder und wir leiden so sehr“, sagt sie. Die Männer und ihre Familien gehören der diskriminierten ethnischen Minderheit der Adivasi in Indien an. Der Fall ist ein Beispiel, wie in Indien die Religionsfreiheit durch den Hindu-Nationalismus immer stärker verletzt wird. Das betrifft Christen, Muslime und Angehörige anderer Minderheiten gleichermaßen.  

missio Aachen startet Ende März eine Unterschriftenkampagne für die Freiheit der sieben unschuldig inhaftierten Männer von Nilandii Nayak und ihren Leidensgenossinnen in Kandhamal.

Gleichzeitig können Gottesdienste und Aktionen der Solidarität veranstaltet werden. Wenn Sie ab Ende März eine Solidaritäts-Veranstaltung für die inhaftierten Männer von Kandhamal und ihre Familien organisieren und die Unterschriften-Kampagne unterstützen wollen, helfen wir Ihnen gerne unter Telefon 0241/7507-285 oder per E-Mail j.seibel@missio-hilft.de weiter.

Wenn Sie mehr über das Schicksal der inhaftierten Christen und ihrer Frauen wie Nilandii Nayak in Kandhamal erfahren wollen, lesen Sie den Hintergrund im missio - Magazin "kontinente"

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missio-Projekt Bedrängte Christen Indien

 

INDIEN: CHRISTEN VOR FUNDAMENTALISTEN SCHÜTZEN

Der Priester Ajaya Kumar Singh setzt sich für die Menschenrechte der Christen und anderer Minderheiten in Indien ein. missio unterstützt sein Projekt. Sie können mit einer Spende Ajaya Kumar Singh in seinem Kampf für Religionsfreiheit helfen.


 
 
 

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Bildquellen: missio Aachen, Spyra, Nowak


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