DR Kongo: „Trauriger erster Platz bei Binnenflüchtlingen“, Körper und Seele in Einklang bringen, Münster: Bischof Genn ruft zum Handy-Recyceln auf  Zur Online-Version.
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Erzbischof François-Xavier Maroy Rusengo: DR Kongo: „Trauriger erster Platz bei Binnenflüchtlingen“
 

Kein anderes Land der Welt leidet aktuell so stark unter den Folgen von Binnenflucht wie die Demokratische Republik Kongo. Darauf hat der kongolesische Erzbischof François-Xavier Maroy Rusengo auf einer Experten-Debatte in Brüssel zum Thema Flucht hingewiesen. „Wenn wir uns die Zahl der neuen Binnenflüchtlinge ansehen, dann nimmt die DR Kongo hier einen traurigen ersten Platz ein – wie die Statistiken für das Jahr 2016 des Internal Displacement Monitoring Center (IDMC) des Norwegischen Flüchtlingsrats belegen“, so der Erzbischof.

Als eine der Ursachen für Gewalt, Vertreibung und Flucht benannte er den internationalen Handel mit wertvollen Mineralien. „Rebellen machen Geschäfte mit Gold und Coltan, jenen Konfliktmineralien, die für die Produktion von vielen elektronischen Geräten wie unseren Handys benötigt werden“, erklärte François-Xavier Maroy Rusengo.

Unterstützt wird Erzbischof Maroy bei seinem Engagement für Frieden und der Hilfe für die Vertriebenen von missio. So berichtete Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von missio in Aachen, über die Unterstützung von Projekten in Ländern wie der Demokratischen Republik Kongo, im Irak und Nigeria. „Alleine im Jahr 2015 leistete missio Hilfe für 250.000 Flüchtlinge mit Spenden in Höhe von 2,7 Millionen Euro“, sagte Gregor von Fürstenberg.

Die Veranstaltung in Brüssel im Mai wurde organisiert von der Katholischen Kirche in der Europäischen Union (COMECE), dem Kolping-Netzwerk für Geflüchtete, der Bertelsmann Stiftung und missio. Zu den Rednern gehörte unter anderem der Europaabgeordnete Michael Gahler,  der ebenso wie Erzbischof Maroy und Vizepräsident Gregor von Fürstenberg in dem folgenden Film zu Wort kommt.

Film ansehen

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Capacitar-Kurs

 

Körper und Seele in Einklang bringen

Mit Capacitar-Seminaren hilft die missio-Projektpartnerin Ingrid Janisch Menschen in Deutschland und im Kongo. „Capacitar“ – das spanische Wort bedeutet übersetzt so viel wie „befähigen“. Die Methode vereint verschiedene Köper- und Atemübungen sowie heilpädagogisches Wissen. Mit „Capacitar“ unterstützt Ingrid Janisch in der Demokratischen Republik Kongo viele Opfer von Gewalt dabei, seelische Blockaden zu lösen und ihr Trauma zu überwinden. Das Bestechende an diesen Übungen, meint Janisch, sei der einfache und niedrigschwellige Ansatz.

Dies konnten unter anderem Studierende der Katholischen Fachhochschule in Aachen im Rahmen eines missio-Workshops mit Ingrid Janisch erfahren. Einstimmiges Fazit der Teilnehmerinnen: Eine intensive und bereichernde Erfahrung. „Capacitar ist es wert, dass man davon weitererzählt“, ergänzt eine Teilnehmerin.

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Goldhandy-Sammelaktion missio Aachen

 

Münster: Bischof Genn ruft zum Handy-Recyceln auf

„Alte Handys sind Gold wert“, sagt Bischof Felix Genn und ruft in seiner Diözese Münster zur Unterstützung der Handy-Recycling-Aktion zu Gunsten von missio auf. Denn alte Smartphones seien im wahrsten Sinne des Wortes Gold werden, weil „sie wertvolle Mineralien wie Gold und Coltan enthalten, ohne die sie gar nicht funktionierten. Ein milliardenschwerer Schatz schlummert weltweit, und ganz sicher auch in unserem Bistum, in ausrangierten Mobiltelefonen.“ So appelliert Bischof Genn dafür, die Sammel-Aktion „Woche der Gold-Handys“ vom 1. bis 7. September 2017 zu unterstützen. Materialien für die bundesweite Maßnahme können online bestellt werden.

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Bildquellen: missio Aachen, Kathrin Albrecht


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