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Missionswissenschaftliches Institut Missio e.V.
Herbst 2017
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Sehr geehrte Damen und Herren!



Im Mittelpunkt dieses Newsletters steht die Rückkehr in die Heimat. Für die Stipendiaten ist dies nach Abschluss ihres Studiums ein wichtiger Schritt. Sie beginnen ihren Dienst, auf den sie sich Jahre lang akademisch vorbereitet haben. Oft stellt dabei die Praxis der akademischen Lehre oder anderer Dienste eine neue Herausforderung dar, genauso wie der Wechsel in ein anderes Amt, das durch die Bischofsweihe verliehen wird.

Ganz besondere Herausforderungen stellen sich aber für die Schwester und ehemalige Stipendiatin Nazek, die mit ihren Mitschwestern in die vom IS befreite Heimat Karakosch (Irak) zurückkehrt. Dabei sind die materiellen Herausforderungen schon groß, aber noch schwieriger und herausfordernder ist der Dienst, Vertrauen und Bedingungen zu schaffen, um wieder in der Heimat leben zu können. Es geht dabei nicht nur um Traumabewältigung und Schöpfen von Hoffnung, sondern auch um die Gestaltung des Zusammenlebens, auch wenn die Mitmenschen Muslime sind. Aufgrund ihres Glaubens und der darin gründenden Hoffnung, die sie beide auch im Studium kritisch reflektiert hat, hat sie Trost und Hoffnung denen gespendet, die mit ihr Hals über Kopf fliehen mussten, als der IS die Stadt überfiel. Ich bin sicher, dass sie auch den Rückkehrern Hoffnung und Zuversicht verleihen wird, wenn sie ihre Heimat sehen, in die sie zurückkehren wollen.

Harald Suermann
Direktor des MWI
 




Rückkehr in die Heimat
 
Die Dominikanerinnen der heiligen Katharina von Siena sind im August in ihre Heimat zurückgekehrt. Vor drei Jahren sind sie Hals über Kopf, mitten in der Nacht, vor dem IS geflüchtet. Sie stehen vor der Herausforderung, ihre zerstörten Gemeinden wieder neu aufzubauen.

“Take courage, all you people of the land; work, for I am with you, says the LORD of hosts,” (Hag 2:4)

[„Und nun, sei getrost, sei getrost alles Volk im Lande! Und arbeitet! Denn ich bin mit euch, spricht der Herr.“ ]

Lesen Sie hier mehr über die Eindrücke der Schwestern bei ihrer Rückkehr ....
 




Pater Antonisamy Selvaraj SAC
gehört der südindischen Provinz (Karnataka) der Pallottiner an. Von 2013 bis 2017 hat Pater Selvaraj an der ordenseigenen Theologischen Hochschule in Vallendar, Deutschland, studiert und hat dort im Fach Moraltheologie promoviert. Im Mai 2017 hat er sein Rigorosum mit Summa cum Laude und seine Dissertation mit Magna cum Laude abgeschlossen.

Nun soll er am ordenseigenen theologischen Ausbildungsinstitut in Mysore Theologie lehren. Dort hat er vor dem Doktorat bereits zwei Jahre unterrichtet, nachdem er einen Master in "Christian Studies" an der Universität von Madras und ein Lizentiat an der Alfonsiana in Rom gemacht hat.

Das MWI gratuliert seinem Stipendiaten sehr herzlich und wünscht ihm alles Gute und Gottes Segen für seine zukünftige Arbeit!

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Pater Antonisamy Selvaraj SAC


Auch Antu Nayangara Varghese
hat sein Lizentiat erfolgreich in Rom beendet.
Lesen Sie seine Dankesworte, die er uns mitgeteilt hat: 

Ich freue mich, Ihnen mitzuteilen, dass ich mein Lizentiat in der heiligen Schrift von Biblicum erfolgreich abschließen konnte. Es war mein Traum. Ich danke dem MWI missio für die wohlwollende und freundliche Unterstützung, so dass ich meine Reise reibungslos durchführen konnte. Ich bete aufrichtig für das MWI und alle Wohltäter des MWI. Lassen Sie uns einander im Gebet begegnen. Danke noch einmal für die freundliche und liebevolle Unterstützung und Sorge um mich. Vielen Dank!

Antu Nayangara Varghese

Das MWI gratuliert ihm zu seiner bestandenen Prüfung und wünscht ihm alles Gute und Gottes Segen auf all seinen weiteren „Reisen“!

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Fr. Francis Macson Martin Fernandes
ist Diözesanpriester der Erzdiözese Goa. Er hat einen Bachelor in Psychologie von der Universität in Goa und hat seine theologische und philosophische Ausbildung am Großen Seminar, dem Patriarchal Seminary of Rachol, in Goa gemacht. An diesem Seminar soll er auch in Zukunft unterrichten. Dazu hat ihn sein Erzbischof zum Bibelstudium an das Biblicum nach Rom entsandt, wo er das Lizentiat im Juni 2017 abgeschlossen hat.

Dazu gratuliert ihm das MWI sehr herzlich und wünscht ihm alles Gute und Gottes Segen für seine zukünftigen Tätigkeiten und Aufgaben!

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Herzlichen Glückwunsch unserem ehemaligen Stipendiaten Abba Seyoum Fransua! Im April 2017 wurde er zum neuen Apostolischen Vikar von Hosanna ernannt.

Lesen Sie hier über seinen Werdegang weiter ...

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Der Stipendiat Raphael Toppo, sein Studium und seine Ziele

Wir stellen Ihnen heute unseren Stipendiaten Raphael Toppo aus dem Bundesland Jharkhand in Nordindien vor. Er hat mit Hilfe des MWI von 2012 bis 2016 im Fach Kulturanthropologie an der Universität in Shillong im Nordosten Indiens promoviert. Nun ist er in seine Heimat zurückgekehrt und berichtet über sein Studium, seine Forschungsarbeit sowie seine zukünftigen Vorhaben.

Lesen Sie hier weiter ...


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Bildquellen: Katharina Ebel (Bild 1) und Missionswissenschaftliches Institut Missio e.V.

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